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Konventionelle Lösungsmuster entwickeln in der Praxis keine nachhaltigen Effekte und sind im Umfeld globaler Märkte sowohl unwirksam, wie auch schädlich, ziehen sie stets weitere Aufmerksamkeit und Kosten nach sich. Denn Probleme werden stets dort wo sie auftreten behandelt, statt die Ursachen zu regulieren, welche im Hintergrund wirken und das System weiterhin beeinträchtigen. Eine Lösung nahezu aller „Probleme“ findet sich im ganzheitlichen Denken und Handeln wieder. Doch erfordert dies von den Menschen, die Welt statt in Dingen und Teilen, als Ganzes, als dynamisches Beziehungsnetz wahrzunehmen.

Karl Heinz Schubäus wird 1928 in Wuppertal geboren und ist seit 1956 als Beratergeneralist mit interdisziplinärer Ausbildung tätig und seit 1974 Interimsmanager, adäquat zum heutigen „Master of Complexity Management“. 1994 wird er zudem als Schriftsteller zeitgemäßer Fachliteratur aktiv. Als ihn 1995 eine amerikanische Kollegin auf Grund eines komplexen Auftrages kontaktiert, legt sie ihm nahe das Wissen über ganzheitliche Neuordnungen festzuhalten, da es sonst für immer verloren gehen würde.

Mit Beginn der Dokumentation stellt er sich die Frage, welche Erkenntnisse die Wissenschaft bisher über ganzheitliche Neuordnungen und deren Grundlagen erlangt hat; beginnt er sich mit den theoretischen Ansätzen zu beschäftigen und findet sie in seinem bisherigen Handeln bis ins Detail wieder. Über die letzten 15 Jahre hat sich daraus das Schubäus-Modell entwickelt, welches Lösungsmuster zur ganzheitlichen Neuordnung ökonomischer Systeme zur Verfügung stellt sowie Vorgaben für zeitgemäße Ausbildungsmuster. Die Basis ist das Verständnis für ganzheitliches Denken und Handeln, welches Schubäus wie folgt beschreibt:

Verstehen und Neuordnen eines Systems (Unternehmens) als dynamisch vernetztes Beziehungsmuster aus wechselseitigen Abhängigkeiten, synergetischen-, symbiotischen-, kybernetischen- und kausalen Wirkmechanismen.

Methoden der Neuordnungen, welche im Umfeld globaler Marktanforderungen dringend notwendig sind und aus Mittel und Ressourcen verschlingenden Systemen (unter denen alle Betroffenen zu leiden haben) lautlos fließende Prozessstrukturen entstehen lässt:

  1. Die Produktivität eines Möbelhändlers wurde von 480m³ in drei Schichten, auf 1.420m³ in einer Schicht gesteigert.
  2. Ein Energieversorger senkte die Kosten nach 4 Jahren um 10.000.000 DM p.a.
  3. Ein Küchenhersteller verzichtete nach Neuordnung auf den Bau einer zweiten Lagerhalle. Das vorhandene Lager wurde halbiert.
  4. Der Output einer Werft wurde um 100%, auf 18.000 BRT gesteigert – bei gleicher Mitarbeiterzahl.

Nach dem Motto: „Geht es dem Unternehmen gut, geht es allen gut.„, sind nach dem Schubäus-Modell neugeordnete Strukturen neben ihrer außergewöhnlichen Effizienz gekennzeichnet durch:

  • fließende und effiziente Unternehmensprozesse,
  • gesteigerte Produktivität und Wirtschaftlichkeit,
  • angepasste Funktionsstrukturen für mehr Flexibilität,
  • Anpassung an künftige Anforderungen und Umfeldveränderungen,
  • mehr Handlungsfreiräume,
  • Kundenzufriedenheit und hohe Termintreue,
  • motivierte Mitarbeiter
  • und eine für alle akzeptable Unternehmenskultur.

Schubäus ist in unterschiedlichsten Branchen und Größenordnungen von 10 bis 106.000 Mitarbeitern tätig: Hotels, Ölhändler, Busunternehmen, Fahrschulen, Handwerksbetriebe, Einzelhändler und beispielsweise Unternehmen wie Bayer Leverkusen, Lufthansa Generalverwaltung, MIAG, Münchner Stadtwerke, Deutsches Krebsforschungszentrum, VIAG, Flughafen AG Frankfurt, Dornier und Kali & Salz AG u.v.m.
Er betreut insgesamt 69 Projekte, von wenigen Wochen bis zu 18 Jahren (zur Konsolidierung der Veränderungen in den Teilsystemen).

Er veröffentlicht umfangreiche Fachberichte und Leitartikel in den Zeitschriften Computerwoche, Logistik Heute, Fördern und Heben, DOB & HAKA, Holz- & Kunststoffverarbeitung, Möbelwirtschaft, Wirkerei & Strickereitechnik, BM Forum, Melliand Verlag, Fuldaer Zeitung, Junges Handwerk und Das rationelle Handwerksbüro.

Weniger bekannte Buchtitel erscheinen von ihm, liefern jedoch praxisorientierte Lösungsmuster: „Grundlagen moderner Unternehmensführung in der Textilindustrie“, „Zeit zu handeln“, „Trendwende“ und „Den Zeitzeichen folgen“.

Er hält bis heute 67 Fachvorträge zum Thema „Ganzheitliches Denken und Handeln in ökonomischen Systemen“.

Ziel des Schubäus-Modells

Das entstandene und abstrakte Modell dient zur schrittweisen Revitalisierung einer Wirtschaft und umschließt Lösungsmuster für Unternehmen der Produktion, Handel, Dienstleistung und Instandhaltung.

Während sich konventionelle Lösungsmuster auf sichtbare Ansätze konzentrieren, arbeitet und wirkt das Schubäus-Modell auf einer nicht-sichtbaren, abstrakten Ebene, deren Auswirkung sich durch hocheffiziente Prozessstrukturen mit oben benannten Effekten auszeichnet.

Zudem gibt es Antworten und adäquate Lösungsmuster für die Bildung, welche im Sinne globaler Marktanforderungen zeitgemäß angepasst werden muss und ebenfalls das Verständnis für den ganzheitlichen Ansatz in sich vereint.

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